18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Ab 18 Jahren
Takt 5 Sekunden
Monatsrahmen 1.000 €
Sperrsystem OASIS
Die kurze Antwort
MiFinity ist eine elektronische Geldbörse, und schon dieser Singular führt in die Irre: Ein Zugang trägt mehrere Geldbörsen, die in Kategorien liegen und untereinander nicht beliebig austauschbar sind. Diese Seite beschreibt, was daraus für die Einzahlung, für zwei getrennte Prüfungen und besonders für den Weg zurück folgt. Wer ein MiFinity Casino sucht, findet hier keine Rangliste, sondern den Ablauf und die Stellen, an denen er bricht.
Thema
Start
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18
Was der Begriff MiFinity Casino bezeichnet
Ein MiFinity Casino ist kein Anbieter und keine Marke eines Spielangebots, sondern eine Eigenschaft einer Kasse: dass in ihrem Menü diese Geldbörse als Zahlweg steht. Der Dienst selbst betreibt kein Spiel, veranstaltet nichts und hat mit Lizenzen für Glücksspiel nichts zu tun. Er bewegt Geld, und das ist seine ganze Rolle.
Deshalb steht auf dieser Seite keine Liste von Häusern mit Namen. Welche in Deutschland erlaubten Veranstalter diesen Weg führen, wird nirgends amtlich veröffentlicht, ändert sich mit jedem Vertrag zwischen Kasse und Zahlungsdienstleister und lässt sich von außen nicht nachprüfen. Eine solche Liste wäre entweder abgeschrieben oder erfunden.
Was sich dagegen prüfen lässt, ist zweierlei, und beides dauert zusammen keine fünf Minuten: ob ein Anbieter zum erlaubten Markt gehört, und ob die Geldbörse in seiner Kasse tatsächlich angeboten wird. Der zweite Teil ist erst im angemeldeten Konto zu sehen, und genau dort ist die Auskunft auch verbindlich. Aus einem Werbetext lässt sich ein MiFinity Casino nicht ablesen.
Ein Zugang trägt mehrere Geldbörsen
Bei den meisten Diensten dieser Art hat man ein Konto mit einem Saldo. Hier legt man innerhalb eines Zugangs mehrere Börsen an, jede mit ihrer eigenen Währung und jede in einer von mehreren Kategorien, die der Anbieter vorgibt: eine für Glücksspiel, eine für den Handel mit Devisen, eine für Reisen und eine für den gewöhnlichen Einkauf im Netz.
Für den Alltag bedeutet das zunächst Ordnung. Wer eine Börse für Spielguthaben führt und eine zweite für andere Zahlungen, hat seine Beträge auseinander, ohne sich etwas merken zu müssen. Was in der einen liegt, taucht in der anderen nicht auf, und das ist bei der Frage nach den eigenen Ausgaben nützlicher als jede Statistik.
Die Zahl der Börsen innerhalb eines Zugangs ist begrenzt, und wie viele es sein dürfen, steht in den Bedingungen des Dienstes. Angelegt werden sie im Konto selbst, bei der Einrichtung oder später, und die Wahl der Kategorie gehört zu diesem Schritt. Rückwirkend lässt sie sich nicht einfach umwidmen.
Die Kategorien reden nicht miteinander
Hier sitzt die Eigenschaft, die diesen Dienst von einer gewöhnlichen Börse unterscheidet und die kaum jemand vorher liest. Beträge lassen sich innerhalb einer Kategorie zwischen Börsen verschieben, also von einer Reisebörse in eine zweite Reisebörse, aber nicht quer zwischen den Kategorien. Was in der Börse für Glücksspiel liegt, bleibt dort oder verlässt den Dienst.
Praktisch heißt das: Ein Restbetrag aus dem Spielguthaben wandert nicht in die Börse, aus der die Urlaubsbuchung bezahlt wird. Er geht entweder in eine Zahlung derselben Kategorie oder er geht hinaus, also auf Karte oder Bankkonto. Ein dritter Weg existiert nicht, und eine Fehlermeldung erklärt das selten.
Daraus ergibt sich ein Rat, der wenig kostet und viel erspart. Bevor der erste Betrag eingeht, überlegt man, welche Kategorie diese Börse haben soll, und richtet sie passend ein. Wer die Trennung erst bemerkt, wenn ein Betrag am falschen Platz liegt, hat die Wahl zwischen einer Abhebung mit allem, was dazugehört, und dem Verbrauch in derselben Kategorie.
Transfers laufen nur innerhalb derselben Kategorie. Das ist keine Störung, sondern die Bauart des Dienstes.
Wie Geld in die Börse kommt
Die Auswahl ist breiter als bei den meisten Mitbewerbern, und das ist der zweite Grund, warum dieser Dienst überhaupt auffällt. Aufladen lässt sich unter anderem mit Karten der großen Netze, mit lokalen Bankverfahren verschiedener Länder, mit Gutscheincodes des Anbieters und, je nach Land, mit Kryptowerten. Welche Möglichkeiten im eigenen Fall erscheinen, hängt vom Wohnsitzland ab.
Die Auswahl ist breiter als bei den meisten Mitbewerbern, und das ist der zweite Grund, warum dieser Dienst überhaupt…
Die Gutscheinvariante verdient einen eigenen Hinweis, weil sie eine Lücke füllt. Sie erlaubt das Aufladen ohne Karte und ohne Bankverfahren: Man erwirbt einen Code und löst ihn in der Börse ein. Für die Einzahlung ist das bequem; für den Weg zurück nützt es nichts, weil ein Gutschein keine Gegenrichtung kennt.
Jede dieser Quellen hat ihre eigene Rolle bei der späteren Abhebung. Daran scheitern die meisten Erwartungen. Es lohnt sich deshalb, die erste Aufladung nicht nach Bequemlichkeit zu wählen, sondern danach, wohin man das Geld später zurückhaben möchte.
Wege in die Börse und ihre Gegenrichtung
Weg hinein
Rückweg dorthin
Karte
möglich, nach Bestätigung der Karte
Bankkonto
möglich, nach Prüfung des Kontos
Virtuelle Kontonummer
über das zugehörige Bankkonto
Gutscheincode
nicht vorhanden
Kryptowerte
abhängig vom Angebot im Land
Die virtuelle Kontonummer und was sie ändert
Verifizierten Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich stellt der Dienst auf Wunsch eine virtuelle Kontonummer bereit, die mit dem Zugang verknüpft wird. Aufgeladen wird die Börse dann wie ein Bankkonto: durch eine gewöhnliche Überweisung von jedem Konto, das Überweisungen ausführen kann.
Für jemanden, der keine Karte hinterlegen will, ist das der sauberste Weg hinein. Die Karte entfällt als Zwischenstation, und die Aufladung erscheint im eigenen Kontoauszug als Überweisung, also nachvollziehbar und mit Datum. Wer die eigenen Ausgaben im Blick behalten will, bekommt damit eine brauchbare Spur.
Zwei Bedingungen gehören dazu. Erstens muss die Prüfung der Person abgeschlossen sein, bevor diese Kontonummer zur Verfügung steht; sie ist kein Einstiegsangebot, sondern eine Folge der Verifizierung. Zweitens gilt auch hier die Bindung an den eigenen Namen: Überweisungen von einem Konto, das einer anderen Person gehört, gehören nicht in diesen Zugang.
Zwei Prüfungen, und sie prüfen Verschiedenes
Die Börse prüft, wer ihr Kunde ist und woher sein Geld kommt. Verlangt werden ein Ausweisdokument mit einer Aufnahme der Person dazu, ein Nachweis der Adresse und bei größeren Beträgen Angaben zur Herkunft der Mittel. Ab welcher Summe diese Prüfung fällig wird, steht in den Bedingungen des Dienstes; vorziehen lässt sie sich jederzeit.
Der Veranstalter prüft etwas anderes, nämlich ob dieser Mensch bei ihm spielen darf. Dazu gehören die Identität, der Abgleich der Einzahlungen über das zentrale System und die Abfrage in der bundesweiten Sperrdatei. Von der Börse erfährt er dabei nichts, und die Börse erfährt von seinen Prüfungen ebenfalls nichts.
Weil die beiden Prüfungen unabhängig laufen, kann jede für sich das Ganze aufhalten. Ein vollständig geprüftes Spielerkonto hilft nicht, wenn die Börse noch Unterlagen erwartet, und eine lückenlos verifizierte Börse hilft nicht, wenn der Veranstalter die Identität noch nicht bestätigt hat. Wer in einem MiFinity Casino zügig abheben will, erledigt beide Prüfungen, bevor der erste Gewinn anfällt.
Ausweisdokument und Aufnahme der Person für die Börse.
Nachweis der Adresse aus den letzten Monaten.
Bei größeren Beträgen Angaben zur Herkunft der Mittel.
Beim Veranstalter getrennt davon die eigene Identitätsprüfung.
Wer die Börse beaufsichtigt und wer das Spiel
Das Zahlungsgeschäft dieses Anbieters ist im Vereinigten Königreich von der Finanzaufsicht und im Bereich der Europäischen Union von der maltesischen Finanzaufsicht beaufsichtigt. Daraus folgen seine Pflichten zur Kundenprüfung, zum Umgang mit Kundengeldern und zur starken Authentifizierung bei Anmeldung und Zahlung.
Für Glücksspiel ist keine dieser beiden Stellen zuständig. Ob ein Veranstalter in Deutschland anbieten darf, entscheidet eine ganz andere Behörde und steht in deren Weißer Liste. Die Aufsicht über den Zahlungsdienst sagt also nichts darüber, ob das Haus am anderen Ende erlaubt ist.
Diese Trennung wird in Werbetexten regelmäßig verwischt, meist mit dem Hinweis, die Zahlung sei reguliert, weshalb das Angebot sicher sei. Der Satz ist in beiden Hälften richtig und in der Verbindung falsch. Zwei Aufsichten decken nicht das Ganze ab.
Der Rückweg ist eine Leiter, keine Tür
Für Abhebungen gilt zunächst der Grundsatz, der im Zahlungsverkehr überall gilt: Geld geht auf den Weg zurück, über den es hereinkam. Bei diesem Dienst ist dieser Grundsatz allerdings genauer ausgearbeitet als bei vielen anderen, und wer das nicht weiß, hält das Ergebnis für Willkür.
Wurde mit Karte aufgeladen, muss zunächst an diese Karte zurückgezahlt werden, und zwar bis zur Höhe der über sie geleisteten Einzahlungen. Dabei wird nach Alter abgearbeitet: Die ältesten Einzahlungen einer Karte werden zuerst vollständig ausgeglichen, dann die nächstälteren, und so weiter. Erst wenn alle ursprünglichen Karteneinzahlungen gedeckt sind, lässt sich der Überschuss frei auf eine Karte oder ein Bankkonto lenken.
Praktisch heißt das für ein MiFinity Casino mit mehreren Aufladungen: Die erste Abhebung landet nicht dort, wo man sie haben will, sondern dort, wo die Leiter gerade steht. Wer das Geld am Ende auf dem Bankkonto braucht, plant also nicht die Abhebung, sondern die Einzahlung, und zwar von Anfang an über das Konto und nicht über die Karte.
Die Karte muss auf denselben Namen laufen
Hinterlegt werden darf nur eine Karte, die auf den Inhaber des Zugangs läuft. Ein Geschäftskonto lässt sich nicht registrieren, und ein Bankkonto einer anderen Person ebenfalls nicht, auch nicht das des Partners oder eines Elternteils. Ein Einverständnis hilft dabei nicht weiter, weil es nicht um Erlaubnis geht, sondern um Zuordnung.
Hinterlegt werden darf nur eine Karte, die auf den Inhaber des Zugangs läuft.
Dasselbe gilt auf der anderen Seite der Kette. Das Spielerkonto gehört einer natürlichen Person, und die Angaben dort müssen zu denen in der Börse passen, einschließlich der Schreibweise des Namens und der Adresse. Eine Abweichung, die beim Einzahlen niemandem auffällt, führt beim Abheben zu einer Rückfrage.
Auffallen tut das erfahrungsgemäß spät. Einzahlungen laufen oft monatelang ohne Beanstandung, weil sie in dieselbe Richtung gehen wie das Interesse aller Beteiligten. Geprüft wird bei der ersten Abhebung, und dann liegt der Betrag, bis die Inhaberschaft belegt ist.
Die Bestätigung, die auf dem Kartenauszug erscheint
Eine Karte gilt erst dann als vollständig bestätigt, wenn ein kurzer Zahlencode eingegeben wurde, und dieser Code steht nicht in der Börse, sondern auf dem Auszug der Karte. Nach der ersten erfolgreichen Einzahlung erscheint er dort neben einer Bezeichnung des Zahlungsdienstes. Man liest ihn also bei seiner Bank ab und trägt ihn im Zugang ein.
Dieses Verfahren ist eleganter, als es klingt, denn es beweist etwas, das sonst nur schwer zu beweisen ist: dass derjenige, der die Karte hinterlegt, auch Zugriff auf deren Abrechnung hat. Ein gestohlener Kartensatz nützt damit wenig, weil der Code nur dem Kontoinhaber sichtbar wird.
Zwei Dinge hängen daran, und das überrascht viele. Solange die erste Karte nicht bestätigt ist, lässt sich keine weitere hinzufügen, und auch der Betrag der ersten Kartenzahlung ist bis dahin nach oben begrenzt; welcher Betrag das ist, steht in den Bedingungen. Wer den Code gleich nach der ersten Einzahlung abliest, hat das in zwei Minuten hinter sich.
Welche Währung die Börse hält
Jede Börse innerhalb des Zugangs führt eine Währung, und man wählt sie beim Anlegen. Daraus entsteht die Frage, die bei diesem Dienst wichtiger ist als jede Gebührenzeile: An welchen Stellen der Kette treffen zwei verschiedene Währungen aufeinander? Genau dort wird umgerechnet, und genau dort entsteht ein Aufschlag, der in keiner Aufstellung als Gebühr auftaucht.
Drei Stellen kommen in Betracht. Zwischen dem eigenen Bankkonto und der Börse, falls beide nicht dieselbe Währung führen. Zwischen Börse und Kasse, falls das Spielerkonto in einer anderen Währung geführt wird. Und auf dem Rückweg noch einmal, weil er dieselbe Kette in umgekehrter Richtung durchläuft.
Wer in Deutschland spielt und ein Eurokonto hat, bleibt am besten durchgehend bei dieser Währung, in der Börse und im Spielerkonto. Dann treffen nirgends zwei Währungen aufeinander, und die Frage löst sich von selbst. Wo sie sich nicht lösen lässt, hilft nur, die ganze Kette zu rechnen und nicht die einzelne Etappe.
Die Decke gilt pro Person, nicht pro Börse
Der deutsche Rahmen wirkt an einer bestimmten Stelle, und es ist nicht die, die viele vermuten. Angerechnet wird, was in das Spielerkonto eines erlaubten Veranstalters eingeht. Die Grenze liegt bei eintausend Euro im Monat. Gerechnet je Spieler und nicht je Konto. Alle erlaubten Anbieter zählen zusammen. Abgeglichen wird zentral.
Was in der Börse liegt, zählt dabei nicht mit. Man kann dort einen Betrag halten, ohne damit die Decke zu berühren, und das ist keine Lücke, sondern folgerichtig. Beim Zahlungsdienst liegendes Geld ist nicht eingezahlt. Gezählt wird es beim Eintritt in die Kasse.
Daraus folgt beides, ein praktischer Vorteil und eine Falle. Der Vorteil: Ein Guthaben in der Börse, bei dem keine Karte zum Nachladen verknüpft ist, ist eine eingebaute Obergrenze für einen Abend. Die Falle: Dieselbe Börse mit verknüpfter Karte beschleunigt nur, weil dann nichts mehr zwischen Entschluss und Einzahlung steht. Ein MiFinity Casino wird dadurch weder vorsichtiger noch riskanter, es kommt auf die eigene Einrichtung an.
Dafür und dagegen
Welche Zahlungsart passt, hängt davon ab, was man vermeiden will: Wartezeit, Streuung der eigenen Bankdaten oder die Zahl der Stellen, die mitreden. Dieser Dienst ist bei den ersten zwei Punkten gut und beim dritten der aufwendigste von allen, und das lässt sich nicht trennen, weil es dieselbe Ursache hat.
Dafür
Die Kasse sieht keine Bankverbindung, nur einen Bezug auf die Börse.
Viele Wege hinein, auch ohne Karte.
Getrennte Börsen halten Spielgeld von anderem Geld fern.
Ein Saldo ohne verknüpfte Karte wirkt als eigener Deckel.
Dagegen
Zwei Prüfungen statt einer, und jede kann warten lassen.
Der Rückweg folgt einer festen Reihenfolge, nicht dem Wunsch.
Kategorien lassen sich nicht quer verschieben.
Bei verschiedenen Währungen wird zweimal umgerechnet.
Ein Gutschein hinein hat keine Gegenrichtung hinaus.
Die Kassenliste im eigenen Konto ist die einzige Quelle
Ob ein Haus diesen Zahlweg führt, steht an genau einer Stelle, und das ist die Kasse im angemeldeten Spielerkonto. Dort kommt die Aufzählung aus dem System, das die Zahlung annehmen müsste, und sie ist von heute. Jede Rangliste, die ein MiFinity Casino nach Namen aufzählt, ist eine Momentaufnahme, deren Alter niemand kennt.
Ob ein Haus diesen Zahlweg führt, steht an genau einer Stelle, und das ist die Kasse im angemeldeten Spielerkonto.
Die zweite Prüfung ist die wichtigere und betrifft den Anbieter, nicht die Zahlung. Aus dem Impressum nimmt man die Firma samt Rechtsform, nicht die Marke. Danach wird sie in der Weißen Liste gesucht. Zuständig ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder. Sie sitzt in Halle an der Saale.
Fehlt dieser Eintrag, scheitert deswegen keine Zahlung an der Technik. Es fehlen die Schutzregeln. Einzahlungen werden nicht abgeglichen. Die Sperrdatei wird nicht abgefragt. Auf dem Einsatz liegt kein Deckel. Und für Beschwerden fehlt die Adresse.
Firma mit Rechtsform aus dem Impressum notieren.
Diese Firma in der Weißen Liste prüfen.
Im angemeldeten Konto die Kasse öffnen.
Dort nachsehen, welche Wege für Abhebungen gelten.
Erst danach die erste Aufladung planen.
Die Anmeldung entscheidet, wie weit die Umsatzliste reicht
Eine Besonderheit, die kaum jemand kennt und die genau dann auffällt, wenn man sie braucht: Wer sich nur mit Benutzernamen und Kennwort anmeldet, sieht seine Umsätze lediglich für einen begrenzten Zeitraum der letzten Monate. Vollständig wird die Liste erst, wenn die Anmeldung zusätzlich über den Bestätigungscode gelaufen ist.
Der Grund liegt nicht in der Bequemlichkeit, sondern in den Vorgaben der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie. Sie verlangt für den Zugriff auf Zahlungsdaten eine starke Authentifizierung, und ohne diese bleibt der Blick zurück eingeschränkt. Der Code selbst ist nur wenige Minuten gültig und kommt als Kurznachricht auf die hinterlegte Nummer.
Praktisch folgt daraus zweierlei. Wer die eigenen Ausgaben über einen längeren Zeitraum zusammenstellen will, meldet sich mit dem zweiten Faktor an und arbeitet mit der Suche über die Umsätze. Und wer seine Mobilnummer wechselt, ohne sie im Zugang zu ändern, verliert nicht nur den Zugriff auf das Konto, sondern auch den Blick in die eigene Geschichte.
Mit einem Faktor angemeldet: nur ein begrenzter Zeitraum sichtbar.
Mit Bestätigungscode: vollständige Suche über die Umsätze.
Der Code verfällt nach wenigen Minuten.
Hinterlegte Mobilnummer aktuell halten.
Zwei Dinge, die den Zugang stillstellen
Das erste ist der Wohnsitz. Der Dienst führt eine Liste von Ländern, in denen seine Leistungen nicht genutzt werden dürfen, und ein Verstoß erlaubt ihm, den Zugang auszusetzen oder zu beenden. Deutschland steht nicht darauf; wer aber von einem dieser Länder aus zugreift, hat ein Problem, das mit dem Spiel nichts zu tun hat.
Das zweite ist Untätigkeit. Bleibt der Zugang lange unbenutzt, gilt er als ruhend. Dafür zieht der Dienst ein laufendes Entgelt vom Guthaben ab. Höhe und Frist stehen in seinem Preisverzeichnis.
Beides führt zu derselben Empfehlung, und sie passt zu dem, was eine Börse ist: ein Durchgang und kein Lager. Beträge, die in den nächsten Tagen nicht gebraucht werden, gehören auf das eigene Bankkonto, und ein Zugang, den man nicht mehr nutzt, wird besser geleert als vergessen.
Häufige Fragen
Welche deutschen Anbieter akzeptieren diese Geldbörse?
Das steht nirgends amtlich und wechselt mit den Verträgen zwischen Kasse und Zahlungsdienstleister, deshalb nennt diese Seite keine Namen. Nachsehen können Sie es nur im angemeldeten Spielerkonto in der Kasse. Was dort erscheint, ist aktuell und verbindlich; alles andere ist eine Momentaufnahme.
Warum kann ich Geld nicht zwischen meinen Börsen verschieben?
Weil Transfers nur innerhalb derselben Kategorie laufen. Eine Börse für Glücksspiel und eine für Reisen sind getrennte Fächer, und ein Betrag wechselt nicht von einem in das andere. Übrig bleiben zwei Wege: in derselben Kategorie verwenden oder aus dem Dienst heraus abheben.
Wohin geht meine erste Abhebung?
Dorthin, woher das Geld kam, und bei Karteneinzahlungen in einer festen Reihenfolge. Zuerst werden die ältesten Einzahlungen einer Karte vollständig ausgeglichen, dann die nächstälteren. Erst der Überschuss darüber hinaus lässt sich frei auf eine Karte oder ein Bankkonto lenken.
Kann ich mit einem Gutschein aufladen und auf das Konto abheben?
Aufladen ja, und das ist der Reiz dieser Variante. Eine Gegenrichtung hat ein Gutschein aber nicht, also braucht die Abhebung ein geprüftes Ziel: eine bestätigte Karte oder ein geprüftes Bankkonto. Dieses Ziel richtet man besser vorher ein als im Moment des Bedarfs.
Zählt mein Guthaben in der Börse auf die Decke von tausend Euro?
Nein. Gezählt wird nur, was in das Spielerkonto eingeht. Maßstab ist die Person und der Monat, über alle erlaubten Anbieter. Ein Guthaben beim Zahlungsdienst ist noch keine Einzahlung. Es zählt, sobald die Kasse es erhält.
Wo finde ich den Code zur Bestätigung meiner Karte?
Auf dem Auszug der Karte, nicht im Zugang. Nach der ersten erfolgreichen Einzahlung erscheint dort ein kurzer Zahlencode neben einer Bezeichnung des Zahlungsdienstes, und den trägt man anschließend im Konto ein. Bis dahin ist der Betrag der ersten Kartenzahlung begrenzt und eine zweite Karte nicht möglich.
Macht die Aufsicht über den Zahlungsdienst das Spielangebot sicher?
Nein, das sind zwei Gegenstände. Das Zahlungsgeschäft wird im Vereinigten Königreich und für die Union aus Malta beaufsichtigt; über die Erlaubnis eines Veranstalters sagt das nichts. Darüber entscheidet die Weiße Liste.
Kann ich die Börse meines Partners benutzen?
Nein, und es fällt spätestens beim Abheben auf. Karte, Bankkonto und Börse müssen auf den Inhaber laufen, Geschäftskonten sind ausgeschlossen, und ein Einverständnis ändert daran nichts. Vorher bleibt der Vorgang liegen.